Herrenalb: Vom Kloster zur Kurstadt

Ein halbes Jahrtausend Kloster & Kurstadt seit 1840

Bad Herrenalb »

Als Kloster gegründet und heute beliebtes Ausflugsziel und Kurstadt im Nordschwarzwald.


Zeichnung der Reichsabtei


Das Paradies mit Wunderkiefer


1149
Gründung als Zisterzienserkloster der „Herren von Alb“

1275
Kloster ist reichsunmittelbar: Reichsabtei Herrenalb

1289
Kloster steht unter badischem Schutz

1338
Kloster steht unter württembergischem Schutz

1450
Größter Kloster-Besitz: 42 Dörfer und Weiler

1484
Herrenalber Gebetbuch: 2 Jahre Schreibarbeit von Johann Zürn aus Neibsheim

1497
Kompromiss: Herrenalb wird württembergisch, einige Dörfer werden badisch

1525
„Bauernkrieg“: Der Bischof von Speyer verhandelt in Herrenalb mit aufständischen Bauern

1535
Kloster-Aufhebung und Reformation: „40 Gulden, wenn ein Mönch heiratet…“

1556
Kloster wird evangelische Klosterschule

1641
Dreißigjähriger Krieg: Das Kloster brennt

1642
Neubau der Kirche

1649
Endgültiges Ende des Klosters, nur noch (staatliches) Klosteramt

1791
Herrenalb wird politische Gemeinde, Ende der Leibeigenschaft

1840
Kaltwasser-Heilanstalt

1887
Herrenalb wird Stadt

1891
Konversationshaus (Kurhaus)

1898
Bahnhof und AVG, Schienenanbinung nach Karlsruhe

1929
Freibad

1940
Heilklima-Prädikat

1954
Anerkennung als „Heilklimatischer Kurort“

1964
Bohrung Mineraltherme

1965
Heilwasser-Trinkkur im Pavillon am Kurhaus

1971
Thermalbad-Eröffnung und „Bad“-Titel

2003
Naturpark-Portalgemeinde