
Kloster Frauenalb
von der Gründung im 12. Jh. bis heute
1180
Gründung Benediktiner-Kloster als „Marienzell“ (Cella Sancta Maria) durch Eberhardt III. von Eberstein und seiner Mutter Uta – gedacht für adelige Stiftsdamen
1193
Erwähnung in der Bulle von Papst Coelestin III.
1363
30 Nonnen / Stiftsdamen in Frauenalb
1387
Schirmherrschaft geht an Badische Markgrafen
1508
Brand an Lichtmess: Außer Kirche und „Siechenhaus“ werden sämtliche Gebäude zerstört
1525
Plünderung im „Bauernkrieg“
1593
Reformation: Das Kloster wird von 1598-1631 protestantisch (Markgraf Baden-Durlach) – unter katholischem Markgrafen von Baden-Baden „total verschuldet“. Bei einer Visitation des Bischofs von Speyer stellt dieser „üble / weltliche Zustände“ fest.
1598
Kloster ohne Bewohner
1631
Re-Katholisierung: 1632 Wiederbesiedlung von Urspring aus nach einem Sieg des katholischen Kaisers in der Schlacht von Nördlingen über das protestantische Heer der Schweden
1635
23. Oktober, 10 Uhr: Huldigung der Äbtissin Johanna Maria von Waldach durch alle Untergebenen mit „uraltem Eid“
1672
Bau der neuen Abtei im barocken Stil
1704
Bau des neuen Konvents (barock), Ost- und Südflügel
1715-61
„Baulustige“ Äbtissin Maria Gertrud von Ichtratzheim: die „Barockfürstin“
1727
Grundsteinlegung der doppeltürmigen Barock-Kirche und Weihe 1733, Neubau des Konvent-Westflügels
1751
14 Nonnen / Stiftsdamen und 6 Laienschwestern im Kloster
1803
Säkularisierung: Aufhebung des Klosters; nur noch 6 Stiftsdamen, 2 Novizinnen, 2 Laienschwestern. Frauenalb wird badischer Staatsbesitz.
1991
„Kultur im Kloster“: Aufführung Carmina Burana; neues Leben in den Ruinen


